Kultur im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg
"Jeder Schritt ist wie jedes neue Tor ein Versuch". Dieses Zitat des russischen Violinvirtuosen Gidon Kremer könnte auch über dem wagemutigen, lebendig gewordenen Vorhaben "Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg" stehen. Es steht tatsächlich dort. Eingelassen in runde Wegsteine, den Berg aufwärts weisend vom Fuß des ehemaligen Deutschordenssitzes bei Lauchheim, hin zu einer neuen Interpretation von Kultur. Die drei Säulen, Wirtschaft, Politik, Kultur tragen das Projekt, das seit 1999 im Ostalbkreis beispielhaft für Europa neue Tore öffnet.
In der Konzeption von Schloss Kapfenburg ist der Begriff Offenheit als Schlüsselgedanke verankert. Es versteht sich als Bildungseinrichtung , die Impulse aus der Wissenschaft bekommt und gleichzeitig den Dialog mit Politik und Wirtschaft sucht. Dabei ergeben sich Kreisläufe und Synergien, die auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für immer neue Kooperationen nutzbar sind. Die Internationale Musikschulakademie erfüllt die Aufgabe weiterführender Geistesbildung und Wissensvermittlung, bietet jungen Menschen Raum und Atmosphäre zur Förderung musikalischer Fähigkeiten und pflegt internationalen Austausch. Im vierten Aktiv-Jahr nach ihrem Start 1999 gehen die Bestrebungen in Richtung eines Hochschulengagements mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang für den "Musikschullehrer Europas".
Aus der Serie: Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit für den Buchhandel, 2004 für die Fachzeitschrift "Buchhändler heute"
Ein Name geht spazieren
Werbemittel geschickt genutzt
Verpackungen sind mehr als Schutz. Sie sind Werbemittel. Der Begriff "Werbemittel" klingt zwar nüchtern und berechnend. So wie Werbung eben ist: klar mit dem Verkaufserfolg kalkulierend, effektiv, zielgerichtet, möglichst jeden potenziellen Kunden treffend. Schließlich muss Werbung sich lohnen! Bei jedem Schritt, bei jedem Blick
Keine Tüte ohne Firmennamen, Hausfarben, Slogan oder Logo. Schauen Sie sich einmal die Papiertüten beim Bäcker an, die Plastikbeutel in Kaufhäusern oder die edlen Tragetaschen der exklusiven Modegeschäfte. Sie transportieren ganz einfach die Botschaft: Gekauft bei .... merk Dir diesen Namen! Besonders schöne Verpackungen verfolgen den Zusatzzweck, bereits beim Nachhause Tragen der Waren die Blicke auf sich zu ziehen und anschließend - weil sie schön sind - weiterverwendet zu werden.
Soziales Thema für Tageszeitungen, 2005
Neue Fachschule für Sozialwirte in Schwäbisch Gmünd
Soziale Unternehmen brauchen Führungskräfte mit Managementdenken
Das Kolpingbildungszentrum Schwäbisch Gmünd hat mit Wirkung vom 1. Oktober 2004 vom Oberschulamt Stuttgart die Zulassung als Fachschule für Sozialwirte erhalten. Zum ersten Mal wird hier die berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Sozialfachwirt angeboten. Kurzentschlossene können in den nächsten zwei Wochen noch in den soeben begonnen Lehrgang einsteigen.
Die großen sozialen Unternehmen haben längst begriffen, dass ohne betriebswirtschaftliches Denken und ganzheitliches Management ihre Wettbewerbschancen sinken. Was für sie als bewährt gilt, wird im allgemeinen sozialen Bereich häufig noch mit Skepsis betrachtet. Dies nicht zuletzt deshalb, weil Sozialpädagogen und Sozialarbeiter keine betriebswirtschaftliche Ausbildung haben und es an der professionellen Umsetzung fehlt. In der dreijährigen Ausbildung zum staatlich anerkannten Sozialfachwirt liegt der Schwerpunk in den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Recht und Marketing. Die Teilnehmer kommen aus Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens und erlangen mit dem Abschluss eine Qualifikation, die sie zu Führungsaufgaben in der Leitung oder Verwaltung sozialer Einrichtungen befähigt.
Bericht für Tages- und Wirtschaftszeitungen, 2004
Mit Bundesadler und Bachpfeifen zum Markenbau
Professor Rayan Abdullah, Leipzig, beschrieb im Mittwochsgespräch den Weg zur Marke
Der Weg zur Marke ist komplex. Der erste Schritt heißt immer Identität schaffen. Coca Cola, Mercedes, Ikea, Nike sind Marken, die die Welt eroberten. Jede von ihnen drückt ihre eigene Identität aus. Aber eine solche Marke will erst einmal gebaut werden.
Rayan Abdullah, Kulturpädagoge, Diplom Designer, Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Chef der Agentur "Markenbau Leipzig" kennt sich aus, wenn es um Corporate Identity und Corporate Design geht. Zu seinen aktuellen Auftraggebern gehören die Deutsche Bahn AG, der Bundesrat, das Goethe Institut. Er beschäftigte sich mit dem Erscheinungsbild der Bundesregierung und gestaltete den Bundesadler neu. Aus dieser Erfahrung weiß er, wie wichtig es für die Markenstrategie ist, Klarheiten zu schaffen: "Der Bundesregierung fehlt eine klare, verlässliche Haltung. Sie erreicht mit der Botschaft nicht den Bürger". Abdullah entwickelte das Erscheinungsbild der Berliner Verkehrsbetriebe, arbeitete eine Zeit für VW und die Marke Bugatti und baut seit einem Jahr an seiner eigenen Marke zum Thema Johann Sebastian Bach. Hochpreisige Pralinen, die Bachpfeifen, sollen einmal die Mozartkugeln verdrängen. Denn auch das macht Abdullah in seinem humorvoll gestalteten Vortrag klar: "Um zielstrebig eine Marke nach oben zu bringen, braucht man ein Feindbild und das ist immer der stärkste Mitbewerber."
Pressemitteilung für Tagesmedien, 2009
Studiengang Sozialberufliches Management
St. Loreto Schwäbisch Gmünd schließt Kooperation mit Steinbeis-Hochschule-Berlin
Mit dem berufsbegleitenden Hochschulstudiengang "Sozialberufliches Management" antworten das Institut für Soziale Berufe Ostalb, St. Loreto und die Steinbeis-Hochschule-Berlin auf den wachsenden Bedarf an akademisch gebildeten Führungskräften im Sozialbereich. St. Loreto gehört mit der Bildungsakademie und den Fachschule für Sozialwesen und Sozialpädagogik zur Franz von Assisi Gesellschaft.
Der neue Studiengang richtet sich an Fachkräfte aus allen Bereichen des Erziehungs-, Bildungs- und Sozialwesens mit und ohne Hochschulreife aber mit Berufserfahrung. In einem dreijährigen Selbststudium mit Präsenztagen, Projekt und Studienarbeit sowie einem Auslandsaufenthalt erreichen die Studierenden den Bachelorabschluss mit der Möglichkeit zum Masterstudium und zur Promotion.
Magazintext aus gmündguide, 2009
Partitur des Wohlklangs
Die Philarmonie Schwäbisch Gmünd - Musik zum Hören und Sehen
(...) "Gerade der letzte Satz der Brahmssinfonie". "Und der spritzige Arutjunjan ..."
Sie meinen, diese Komplimente seien aus dem Foyer im Münchner Gasteig oder der Philharmonie Berlin aufgeschnappt? - Weit gefehlt. Schwäbisch Gmünd ist der Ort des Geschehens, und das Orchester, das hier bewundert wird, ist die Philharmonie Schwäbisch Gmünd e.V. Kein professionelles Orchester, keine Altersgrenze, keine Rundfunkaufzeichnungen. Nur begeisterte, musikalisch gebildete Menschen, die alle Energie und Leidenschaft in zwei Produktionen pro Jahr stecken.
Das große Glück des zur Zeit 58-köpfigen Orchesters ist Tanja Goldstein. Seit dem Sommer 2007 dirigiert sie die Philharmonie. So leicht und beweglich, so enthusiastisch und konsequent wie die Senkrechtstarterin ist, könnte man meinen, sie lockt die Musiker mit dem Taktstock und wickelt sie um den Finger. Zusammen sind sie ein Wohl-Klang-Körper, sind sie stark genug, um immer neue kompositorische Herausforderungen anzunehmen.
Der gmündguide 2009 wurde ausgezeichnet mit dem BCP Award - Best of Corporate Publishing - in Silber
Aus der Imagebroschüre 111 Jahre Canisius-Haus, 2009
"Persevera! Halte durch, sei beharrlich!"
Leitsatz des heiligen Petrus Canisius
Leichter gesagt, als getan! Wie schwer fällt es doch manchen Kindern, sich zu konzentrieren, ein Minimum an Grundwissen zu speichern. Rechnen, schreiben, lesen, das Gelernte in den Bezug zum wirklichen Leben zu setzen und dann womöglich den Hauptschulabschluss zu schaffen oder in die Regelschule zurückkehren zu können, das ist Ziel der Schule für Erziehungshilfe mit Grund-, Haupt- und Förderschule. Der Weg ist bestimmt von Rhythmus, Ritualen, Regeln und Beziehungsarbeit. Auch Träumen ist manchmal erlaubt. Lebensbildung, Menschenbildung und Schulbildung greifen Hand in Hand. Für Eltern, Pädagogen und das Schulamt sind die Fachkräfte der Canisius-Schule wertvolle Ansprechpartner.
Imagetext für die gastronomische Marketingvereinigung "Schmeck den Süden", 2007
In Baden-Württemberg liegt die Natur auf dem Teller
"Schmeck den Süden" Gastronomen bieten den unverwechselbaren Heimatgenuss
Im Genießerland Baden-Württemberg spielt auch die Basis der gastronomischen Betriebe die regionale Karte. Aus Überzeugung. Unter der Marke "Schmeck den Süden" (SdS) verbinden 180 Gastronomen landesweit Regionalität, Kreativität und Qualität. "Schmeck den Süden" ist bundesweit die einzige Kooperation, bei der sich Erzeuger und Wirte freiwillig jedes Jahr einer neutralen Qualitätsprüfung unterziehen. Transparenz und Aufklärung über Rohstoffe, Herkunft und Verarbeitung geben dem Verbraucher die Sicherheit, frische, qualitativ hochwertige Produkte auf dem Teller und im Glas zu finden.
Die "Schmeck den Süden" - Gastronomen bringen Heimatgefühle auf die Teller. Denn Kochen mit den Schätzen der Natur heißt auch, Kochen im Einklang mit der Natur. Aus den Bächen in den Seitentälern der Albhügel und des Schwarzwaldes kommen Forelle, Saibling, Waller und Zander. Reh und Wildschwein stammen aus der heimischen Jagd.